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Trauerbegleitung in Leonding bei Linz -
wenn ein geliebter Mensch oder ein geliebtes Tier stirbt

Der Tod ist die Grenze des Lebens, nicht aber der Liebe.

(Unbekannter Verfasser)

Warum psychosoziale Beratung und Begleitung beim Tod
eines geliebten Menschen oder Tieres so wertvoll ist

Beim Tod eines geliebten Menschen oder Tieres tauchen zahlreiche Fragen, Gefühle und Unsicherheiten auf. Nichts scheint mehr so zu sein wie früher. Gedanken wie

  • „Wird es mir je wieder besser gehen?“ oder
  • „Werde ich jemals wieder Freude empfinden?“

sind in dieser Zeit ganz natürlich.

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Trauer braucht Zeit und Raum. Sich dem Schmerz zuzuwenden, ermöglicht es, Verdrängtes sichtbar werden zu lassen. Vergangenes

zu würdigen und die neue, herausfordernde Situation anzunehmen,

hilft dabei wieder Hoffnung zu finden.

_DSC1154_03_25©andreas schleifer_©andrea
Wie Trauer verläuft – die Trauerphasen

Trauer verläuft in unterschiedlichen Phasen. Die renommierte Schweizer Psychoanalytikerin Verena Kast hat Phasen der Trauer zusammengefasst, welche im nachfolgenden Text ausgeführt werden.

Wichtig ist dabei zu beachten, dass Trauer bei jedem Menschen anders verläuft, diese Phasen jedoch häufig vorkommen. Manchmal laufen sie chronologisch ab,wie unten dargestellt. In vielen Fällen wechseln

sie sich aber auch mehrfach ab.

1. Die Phase des Nicht-Wahrhaben-Wollens

Diese Phase beginnt meist mit der Information, dass der Angehörige verstorben ist. Oftmals ist sie verbunden mit einem Gefühl des Schocks und des „nicht wahr haben Wollens“. Man fühlt sich wie erstarrt und versucht die neue Situation zu beschönigen bzw. zu ignorieren.

2. Phase der aufbrechenden Emotionen

In dieser Phase wird man sich der Realität der neuen Lebenssituation voll bewusst und damit einhergehend treten meist starke Emotionen hervor. Je nach Persönlichkeit überwiegen Angst, Wut, Trauer oder auch Schuld. Viele tendieren dazu, sich selbst oder auch anderen Vorwürfe zu machen in Bezug auf die Tatsache, dass ein Angehöriger verstorben ist und nie mehr wieder zurückkehren wird.

3. Die Phase des Suchens und des Sich-Trennens

Im Anschluss an die Auslebung starker Emotionen folgt die Phase des Suchens der verstorbenen Person. Vielleicht erkennt man sie wieder in Gesichtszügen eines anderen Menschen oder man sucht bewusst jene Orte auf, an denen die verstorbene Person gerne war. Man isst vielleicht das Gericht, welches sie auch gerne gegessen hat und versucht sie so zu finden oder darin weiterlebenzu lassen. Gleichzeitig wird einem aber auch immer wieder bewusst, dass der Angehörige nun nicht mehrunter den Lebenden weilt.

4. Die Phase des neuen Selbst- und Weltbezugs

In der letzten Phase gelingt es neuen Lebensmut zu schöpfen. Die verstorbene Person wird in das Leben und den Alltag integriert und ist manchmal innerlich sogar als Unterstützung spürbar. Man traut sich weiterzugehen und Neues auszuprobieren und hat trotz des großen Verlustes wieder eine optimistische Selbst- und Weltsicht gefunden.

Meine langjährige Erfahrung: Begleitung entlastet sehr.

Als psychosoziale Beraterin unterstütze ich Sie empathisch und kompetent in dieser schmerzvollen Zeit.

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Ich bin für Sie da, wenn:

  • Ohnmacht und Hilflosigkeit ein Gefühlschaos verursachen.
  • Sie sich in Ihrer Trauer von Angehörigen nicht ernst genommen fühlen.
  • in der Beziehung zum Verstorbenen noch etwas offengeblieben ist.
  • Sie sich neu sammeln und orientieren möchten.
  • Sie einfach einmal nur weinen wollen.
  • Sie sich neuen Lebensmut wünschen.

​Gerne begleite ich Sie mit Einfühlungsvermögen durch diese herausfordernde Phase und stehe Ihnen unterstützend zur Seite.

Trauerbegleitung nach einer Fehlgeburt oder dem Verlust eines Sternenkindes

Das Bewusstsein für die tiefe Trauer rund um Fehlgeburten und Sternenkinder ist in den letzten Jahren gewachsen. Auf vielen Friedhöfen und in Kirchen gibt es inzwischen Orte des Gedenkens für Kinder,

die vor oder kurz nach der Geburt verstorben sind.

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Dennoch erleben Betroffene leider häufig verharmlosende Bemerkungen wie „Es war ja noch so klein“. Solche Aussagen verletzen zutiefst.

Mit dem Verlust eines Sternenkindes verliert man nicht nur ein kleines menschliches Wesen, sondern auch Träume, Bilder und

Sehnsüchte, die damit verbunden waren.

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Ich bin in dieser schweren Zeit für Sie da und unterstütze Sie – wenn Sie möchten – dabei, persönliche Rituale des Abschieds und der Trauer zu gestalten.

„Für die Welt warst Du nur ein Embryo.
Für mich warst Du die Welt.“

(Unbekannter Verfasser)

Meine Praxis in Leonding bei Linz

Ich begrüße Sie herzlich in meiner Beratungspraxis Lebensringe in Leonding.

Meine Praxis ist öffentlich bequem erreichbar
Die Praxis befindet sich in der Ortmayrstraße 16, 4060 Leonding, nur wenige Gehminuten von den

  • Linien 17, 19, 191, 194 sowie der
  • S-Bahn LILO - Station Leonding

entfernt und auch von Linz sehr gut zu erreichen.

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Terminvereinbarung
Für Terminvereinbarungen oder Fragen stehe ich Ihnen gerne telefonisch unter +43 676 5543994 oder per E-Mail unter office@lebensringe.com zur Verfügung. Falls Sie mich nicht erreichen, 
melde ich mich verlässlich innerhalb von 48 Stunden.

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Ich freue mich darauf, Sie auf Ihrem Weg begleiten zu dürfen.

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